Fachbegriff
Ladezeit
Die Ladezeit (auch „Seitengeschwindigkeit“ oder „Page Speed“) beschreibt, wie viele Sekunden vergehen, bis eine Website vollständig im Browser eines Besuchers angezeigt wird. Je schneller, desto besser – sowohl für die Nutzererfahrung als auch für das Google-Ranking. Studien zeigen, dass über die Hälfte aller Nutzer eine Seite verlässt, wenn sie länger als drei Sekunden zum Laden braucht. Google hat Ladezeit zudem offiziell als Rankingfaktor bestätigt.
Warum jede Sekunde Ladezeit Anfragen kostet
Stellen Sie sich vor, ein potenzieller Kunde aus Bad Krozingen sucht abends auf dem Sofa nach einer Pizzeria in Staufen. Er klickt auf Ihre Website – und die braucht acht Sekunden zum Laden. In den meisten Fällen klickt er weg, bevor das erste Bild erscheint. Eine schnelle Website verliert keine Anfrage, bevor diese überhaupt entstanden ist – und genau deshalb belohnt Google sie zusätzlich mit besseren Positionen.
Wie Ladezeit Besucher und Ranking beeinflusst
Studien zeigen, dass über die Hälfte aller Nutzer eine Seite verlässt, wenn sie länger als 3 Sekunden zum Laden braucht. Das bedeutet: Eine langsame Website verliert potenzielle Kunden, bevor diese überhaupt den Inhalt sehen.
Zusätzlich hat Google Ladezeit als offiziellen Rankingfaktor bestätigt. Langsame Seiten werden in der Regel schlechter platziert als schnelle – vor allem auf Mobilgeräten.
Was macht Seiten langsam?
Häufige Ursachen für schlechte Ladezeiten sind:
- Zu große, nicht optimierte Bilder
- Zu viele Plugins oder Skripte, die gleichzeitig geladen werden
- Billiges, überlastetes Webhosting
- Fehlende Zwischenspeicherung (kein sog. „Caching")
Wie kann man die Ladezeit verbessern?
Einfache Maßnahmen mit großer Wirkung: Bilder vor dem Hochladen komprimieren (z. B. mit dem kostenlosen Tool TinyPNG), ein gutes Hosting wählen und unnötige Plugins deaktivieren. In WordPress helfen Plugins wie WP Rocket oder LiteSpeed Cache erheblich.
