Fachbegriff

Social Media

Social Media (auf Deutsch „Soziale Medien“) bezeichnet digitale Plattformen, auf denen Nutzer Inhalte erstellen, teilen und kommentieren können – darunter Instagram, Facebook, LinkedIn, TikTok und YouTube. Für lokale Betriebe sind sie ein direkter Kanal zu bestehenden und neuen Kunden: Wer regelmäßig echte Einblicke zeigt – die Ernte, das Handwerk, ein fertiges Projekt – macht den eigenen Betrieb greifbar. Welche Plattform sich eignet, hängt vom Betrieb und der Zielgruppe ab.

Welche Plattform für welchen Betrieb in der Regio

Nicht jede Plattform ist für jeden Betrieb sinnvoll. Wer als Weingut im Markgräflerland visuell starke Inhalte – Fotos, kurze Videos, Reels – produzieren kann, ist auf Instagram oft am wirksamsten. Ein Friseur in Staufen mit Stammkundschaft kann gut auf Facebook setzen, weil dort die Altersgruppe vertreten ist, die regelmäßig zur Stammbedienung kommt. Ein Handwerker mit Geschäftskunden findet auf LinkedIn die passenden Ansprechpartner.

Die Plattformen im Detail

Eine grobe Orientierung, welche Plattform für welche Branche und Zielgruppe passt:

  • Instagram: Ideal für visuelle Themen wie Gastronomie, Handwerk, Weinbau – Fotos und kurze Videos stehen im Vordergrund
  • Facebook: Besonders relevant für ältere Zielgruppen und Betriebe mit lokaler Community (Veranstaltungen, Gruppen)
  • LinkedIn: Eher für B2B-Betriebe oder Dienstleister, die Geschäftskunden ansprechen wollen
  • TikTok: Wächst schnell, besonders bei jüngeren Zielgruppen – für unterhaltsame Einblicke in den Betriebsalltag

Was bringt Social Media einem lokalen Betrieb?

Richtig genutzt, schafft Social Media Vertrauen und Nähe: Wer regelmäßig echte Einblicke zeigt – die Ernte, das Handwerk, ein fertiges Projekt – macht seinen Betrieb greifbar. Das stärkt die Bindung bestehender Kunden und weckt Interesse bei Neukunden.

Was ist der Unterschied zu SEO?

SEO sorgt dafür, dass man bei Google gefunden wird – also wenn jemand aktiv sucht. Social Media spielt die Inhalte denjenigen aus, die im Moment gar nicht suchen, aber zur Zielgruppe passen. Beide Kanäle ergänzen sich gut.

Wie viel Aufwand ist realistisch?

Für die meisten lokalen Betriebe reichen 2–3 Beiträge pro Woche auf einer gut gewählten Plattform. Qualität schlägt Quantität – lieber wenig, dafür authentisch und regelmäßig.

Mehr dazu im Praxis-Beitrag

Welcher Kanal sich für Ihren Betrieb wirklich lohnt, lesen Sie hier: Instagram, Facebook oder LinkedIn? Social Media für Betriebe.

Bleiben Sie informiert

Praxis-Tipps und Updates aus der Region — bequem per Newsletter oder direkt auf unseren Kanälen.

Newsletter abonnieren