Fachbegriff

Traffic

Im digitalen Marketing bezeichnet „Traffic“ (englisch „Verkehr“) die Menge der Besucher, die eine Website aufrufen. In der Regel wird der Traffic als Anzahl der Sitzungen oder einzelnen Nutzer innerhalb eines bestimmten Zeitraums gemessen. Traffic kommt aus verschiedenen Quellen – organisch über Google, direkt durch Eingabe der Adresse, über Social Media, über Empfehlungen anderer Websites oder über bezahlte Werbung. Welche Quelle wertvoll ist, hängt vom Geschäftsmodell ab.

Warum die Quelle des Traffics wichtiger ist als die Menge

100 Besucher, die wirklich einen Elektriker in Lörrach suchen, sind wertvoller als 1.000 Besucher, die zufällig auf Ihrer Seite landen und sofort wieder gehen. Genau deshalb lohnt es sich, nicht nur die Gesamtzahl der Besucher zu betrachten, sondern auch, woher sie kommen. Organischer Traffic über Google ist meist der nachhaltigste – diese Menschen suchen aktiv nach Ihrer Leistung und sind dadurch besonders kaufbereit.

Welche Arten von Traffic gibt es?

Traffic kommt aus verschiedenen Quellen, und es lohnt sich zu wissen, woher die eigenen Besucher stammen:

  • Organischer Traffic: Besucher, die über eine Google-Suche kommen – ohne bezahlte Werbung. Das ist der nachhaltigste und wertvollste Traffic-Typ.
  • Direkter Traffic: Nutzer, die die Website-Adresse direkt in den Browser eingeben – meist Stammkunden oder Bekannte des Betriebs.
  • Social Traffic: Besucher, die über einen Link in sozialen Medien (Instagram, Facebook etc.) auf die Seite kommen.
  • Referral Traffic: Klicks über Links auf anderen Websites (z. B. Branchenverzeichnisse, Partnerseiten).
  • Bezahlter Traffic: Besucher, die über Werbeanzeigen (Google Ads, Meta Ads) kommen.

Ist viel Traffic immer gut?

Nicht unbedingt. Entscheidend ist, ob die richtigen Personen die Website besuchen. 100 Besucher, die wirklich einen Elektriker in der Region suchen, sind wertvoller als 1.000 Besucher, die zufällig auf der Seite landen und sofort wieder gehen.

Wie misst man Traffic?

Mit Google Analytics oder der Google Search Console lässt sich der Traffic detailliert auswerten: wie viele Besucher kamen, welche Seiten sie aufgerufen haben, wie lange sie geblieben sind und über welchen Kanal sie gekommen sind.

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